Johannisfeuer
Wie bereits in den vergangenen Jahren werden wir auch an diesem 24. Juni ein Schloßhof ein Johannisfeuer entzünden und
freuen uns darauf, dieses Ereignis mit Ihnen zu feiern.

Brauchtum:
In der Nacht des 24. Juni werden in weiten Teilen Mitteldeutschlands die Johannisfeuer entzündet. Der 24. Juni ist der Geburtstag Johannes des Täufers.
Er geht dem Geburtsfest Christi um sechs Monate voraus und galt ursprünglich als Fest erster Klasse. Die Kirche versuchte bereits im Mittelalter die älteren
Sonnwendfeuer durch die Johannesfeuer zu ersetzen. Das Entzünden von Johannisfeuern ist seit dem 12. Jahrhundert bekannt und seit dem 14. Jahrhundert
häufig belegt. Im Mittelalter führte man vor allem Tänze rund um die "Johannisfeuer" auf. Da das Fest des heiligen Johannes in die Zeit der Sommersonnenwende
fällt, war es im Volksglauben mit vielen Bräuchen - besonders Reinigungs- und Fruchtbarkeitsriten - verbunden. Der Sprung über das Johannisfeuer sollte
sowohl baldige Heirat als auch Schutz vor Hexen und Geistern versprechen. Angebrannte Holzstücke steckte man in Felder und Äcker, um diese vor Ungeziefer
zu schützen.
Eine Rückschau auf das Johannisfeuer 2008 finden Sie hier.
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